Swasiland und Mosambik

Swasiland und Mosambik

Swasiland

Über das winzige Swasiland zwischen Süd-Afrika und Mosambik, gibt es nicht allzuviel zu berichten.
Es ist hügelig, (aber bei weitem nicht so bergig wie Lesotho) und mutet ein wenig mediterran an.

Dieses letzte afrikanische Königreich ist bettelarm und lebt, wie böse Zungen behaupten, im wesentlichen von Marijuhanaanbau. (Aber auch von erheblicher Entwicklungshilfe und Krediten.) Nicht ganz so bettelarm ist der König, der sich neulich wieder acht S-Klasse Limousinen mit Sonderausstattung hat kommen lassen. Die braucht er wohl unter anderem für seine Frauen. Derzeit sind es 17. Sein Vater hatte am Ende gar 70, was ne Arbeit…

Leider waren wir nicht in jener Zeit da, wenn das „Fest der Jungfrauen“ stattfindet. Da lässt seine Durchlaucht dann alle attraktiven Mädels des Ländchens antanzen, (oben ohne , versteht sich) und wer des Königs Begeisterung weckt, kann dann auch in die Reihe der Gemahlinnen aufrücken. So ist das mit dem König sein eben. Viel um sein Land kann der Gute sich ja logischerweise nicht mehr kümmern…

Mosambik

Und Zack, sind wir plötzlich wieder im echten Afrika, dem ohne Bleichgesichter. Der Grenzübertritt war unkompliziert und zügig, aber unser teuerster bisher. 100 USD Strassengebühr pauschal, 82 USD pro Visum und nochmal 30 für einen Monat KFZ-Versicherung, also fast 300 Steine, das ist schon üppiges Eintrittsgeld. Die Strassengebühr finanzieren wohl auch die Verkehrskontrollen, die gefühlt alle 20 Kilometer stattfinden, so als ob es eben einen Anschlag gegeben hätte.

Mit unserem Exoten-Kennzeichen sind wir da aber ganz gut unterwegs, denn kaum wird dieses vom Uniformierten erkannt, fällt ihm ein, dass er in der Ausbildung doch ach so gerne die Englisch-Stunden geschwänzt hat. Und welche Papiere so eine deutsche Karre haben muss und wie so ein internationaler Führerschein aussieht, weiss auch keiner so genau. Also dann, frisch durchgewunken, besten Dank.

Ein Schweizer Pärchen, das wir trafen, ist in einem VW Bus mit süd-afrikanischer Zulassung unterwegs und bricht seine Tour jetzt genervt ab, nachdem sie an einem Tag neunzehn Mal kontrolliert wurden…

Amtssprache hier ist portugiesisch und deswegen ist Englisch keine Selbstverständlichkeit. Gegessen wird gerne italienisch. Uns gefällt dieses Land sehr. Die Menschen sind gut gelaunt, es ist verblüffend sauber und der Tourismus hält sich in Grenzen. Sehr schön sind die ganzen Häuschen in altem potugiesischem Stil. Die Hauptstadt Maputo wartet zwar mit einem Haufen hässlicher sozialistischer Architektur auf, dazwischen findet sich aber dann auch so eine Perle wie der Bahnhof.

Der letzte Bürgerkrieg liegt rund zwanzig Jahre zurück. Damals verliessen die meisten Portugiesen das Land, was zu einer empfindlichen wirtschaftlichen Schwächung führte. Und seit der 2009er Krise dümpelt das Land erst recht so vor sich hin, was aber seinem Reiz keinen Abbruch tut.

Letztes (Reise)Kapitel eingeläutet

Auf dem frostigen Sanipass in Lesotho hab ich’s mir im Kreuz geholt und war nach zwei Wochen immer noch nicht richtig fahrtauglich. Deswegen sehen wir davon ab, nochmal quer bis zum Atlantik zu kreuzen. Ich werde in den nächsten Wochen den Laster nach Port Elisabeth zur Verschiffung schaukeln. Auch die alte Molly hat sich ein Wellness verdient. Eine 50-Punkte-Liste muss abgearbeitet werden, (u.a. Schwingsitze und neue Stoßdämfer 😉 bis die Gute wieder reisefein ist.

Katja legt noch einen drauf und wird die beste Reisezeit für Namibia und Botswana nicht sausen lassen. Ein Bushcamper ist schnell gemietet und unsere tasmanische Trauzeugin ist auch eine sehr nette Reisegesellschaft für meine Zigeunerbraut… Galeriemässig ist also noch einiges zu erwarten.

Swaziland

There is not very much to tell about Swaziland, which settles between South-Africa and Mocambique. It is hilly (, but by far not as much as Lesotho) and it feels somehow mediterranian. This last african kingdom is really poor and beside charity and credits the malicious gossip says, that growing marijuhana is the major source of income. Not that poor is the king obviously, since he ordered eight new Benz limos with extras, recently. Maybe he also bought it for his wives, which are numerous (17 actually). His father had 41 in the end. What a lot to do… Unfortualy we had not be here at the time of the „ceremony of the virgins“ when all the young attractive girls show up in front of the king, topless of course. And if his majesty is impressed by one of them, she might also get part of the family. Such is the life, when you are king. And it is easy to understand, that there is not very much time for the guy to care about the county…

Mozambique

And wooosh, we are in the real Africa again, the one without the pale faces. Border crossing had been fast and easy , but the most expensive so far. 100 USD road toll, 82 for each one-month-visa and 30 dollar for a car insurance makes altogether about 300 USD. Plenty, i would say. The road toll may also cover the road blocks. It feels like the police makes their controls each twenty kilometers. Just like after a bombing. But with our exotic numberplate, it is not that hard, since the policemen may have skipped their english lessons recently and not really know which papers such a german car needs to have and how an international drivers license may look like. So, wave through and farewell, thanks. We met a swiss couple, that was on their way in a Volkswagen, that’s registered in South Africa, They now are finishing their stay in Mocambique, after they had nineteen police stops in one day…

The official language here is portuguese, so english is not really common. The food often is italian. We are very pleased by this country. The people are in a good mood and it is astonishing clean here. Tourism is on a low level and the portuguese houses make a nice scene. Maputo, the capital shows up with plenty of ugly socialistic buildings, here and there, one cand find a treasure, like the old station. The last civil war is twenty years ago. At these days, most of the portuguese people left, which was quite a strike down for the economy. And since the 2009 crisis, the country bobs it’s way, but nevertheless, it is really beautiful one.

Last chapter (of the trip) coming up

Up, on the ice-cold Sani Pass in Lesotho, it caught my my back and even after two weeks, i barely could drive the truck. Because of this, we changed our plans and will not make it over to the Atlantic ocean. I will slowly bring down Molly to Port Elisabeth for shipping it to Bremen. The truck also needs some wellness now and there is a huge list of fixings to work through (also swing seats and new suspsension 😉 until she is ready to go again.

Katja does not want to miss the best time to travel Namibia and Botswana and it’s not a big thing to rent a bush camper. And our maid of honor from Tasmania is a nice accompaniment for my gypsy bride… So, there is still something to expect in the picture gallery.

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Katja und Tom

Eine Goldschmiedin und ein Mediengestalter, seit fünf Jahren ein Paar und inzwischen auch verheiratet.

Wir reisen sehr gerne und tun dies am liebsten mit dem eigenen LKW, fernab klassischer Touristenziele.

Bisher haben wir 37 Länder zusammen bereist und dieses Jahr kommen wohl wieder einige dazu…

Katja ist verantwortlich für die allermeisten der tollen Bilder und Thomas macht die Texte.

Mafioso

Maffi

Dieser australische Prachtkerl fährt genauso gerne Laster wie Frauchen und Herrchen.

Für Trips in warme Gegenden bekommt er aber wegen der Hitze und dem Geziefer eine 9 mm „Reisefrisur“,

die alle sechs Wochen erneuert wird.

Oft ist er Schmuggelware, da sonst meist ein endloser Papierkram fällig wird…