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Tansania – Durch den Süden nach Malawi

Tansania – Durch den Süden nach Malawi

Anmerkung: Länge der Texte und Anzahl der Bilder verhalten sich umgekehrt proportional zu den gefahrenen Kilometern.

Nachtrag: Dar es Salaam

Wir hingen zunächst noch ein wenig in Dar herum, um auf unsere Hunde-Export-Erlaubnis zu warten, denn wir wollten mal probieren, alles richtig zu machen. Ein sehr netter Tierarzt stellte uns, nach kurzem Blick auf’s Tier, zunächst ein frisches Gesundheitszeugnis aus und meinte dann, er würde die Export Papiere in einer Woche da haben. Wir haben uns parallel dazu um die Malawische Einfuhrgenehmigung gekümmert, welche jetzt, nach mehr als 14 Tagen immer noch nicht vorliegt, bzw. nicht mal ein Feedback der zuständigen Beamten. Aber so ist das wohl mit afrikanischer Bürokratie, am Besten, man vermeidet sie.

Bei einem Ausflug 50 km südlich der Großstadt, fanden wir einen (4×4) Direktzugang zu einem sehr schönen einsamen Strand, genau zwischen zwei grossen Lodges am Amani-Beach. Parken direkt am Meer, immer wieder gernstens gesehen. Eine herrliche Vollmondnacht macht die Sache noch perfekter.

Verkehr:

Bisher bin ich gelassen an allen LKW-Waagen (Weigh-Bridges) in Ost-Afrika vorbeigefahren, doch hier wurden wir nach der ersten Waage verfolgt, auf- und zurückgebracht. Strafe für das Vergehen: 2000 Dollares. Nach hartnäckigen Beteuerungen keinen einzigen Dollar zu haben, tat es dann ein Entschuldigungsschreiben an’s Verkehrsministerium und ein Trinkgeld für den Tip.

Über die Fahrt aus dem Land gibt es nicht viel zu berichten, ausser, daß die Straße, wie die wenigen anderen asphaltierten Straßen im Lande auch, ziemlich gut war, sieht man mal von einigen Passagen ab, welche extreme Spurrillen aufweisen, (höher als Bordsteine) die einen gefühlt in den Gegenverkehr schieben… Nerven behalten.

Geschwindigkeitskontrollen finden häufig statt und der Laserpistolen-bewaffnete Ordnungshüter steht stets, kaum sichtbar, im Baumschatten. Und dies sicher nicht an pädagogisch wertvollen Stellen, sondern an erfolgsversprechenden und damit lukrativen Plätzen. Ausnahmslos alle Uniformträger, denen wir begegneten waren korrupt. Das war so bisher noch nicht zu erleben.

Kleines Land am See

Malawi gehört zu den ärmsten Ländern der Erde, mit hoher Bevölkerungsdichte und niedrigem Einkommen. Es ist tatsächlich auch wunderschön und die Menschen sind ausgesprochen herzlich. (Sieht man mal von ein paar missgelaunten Muslimen nach dem Freitagsgebet ab.) Der riesige Malawi-See dominiert das Land und wirkt wie das Mittelmeer. Rund 1000 Fischarten sollen sich in ihm tummeln, im Gegensatz zum Lake Victoria, wo der Nilbarsch sich ein Quasi-Monopol erräubert hat. Wie überall in Afrika gibt es auch hier zahlreiche Polizei- oder Zollkontrollen, welche aber ausnahmslos angenehm waren.

Das mag vielleicht auch der Verkehrsdichte zu schulden sein, welche von anderen Reisenden treffend als „homöopathisch“ beschrieben wurde. Von der Hauptstadt Lilongwe hat kaum ein Mensch gehört und die Währung heisst Kwacha (sprich: Quatscha), sie ist ähnlich stabil wie das Wetter. Apropos: Wir sind hier gerade zur heissesten Jahreszeit, kurz vor der Regenzeit und machen uns auch schon auf, um weiter Richtung Süden zu kommen.

Addendum: Dar es Salaam

For some time, we hung around in Dar, waiting for our Pet-Export-Permission, because one time, we thought we try do everything right. A very friendly vet gave us, after a brief look at the dog, an new health-certificate and mentioned, he would organize the export-papers, which should be there a week later. Concomittant to this, we took care on the Malawi import-permit, which now, after more than 14 days not even caused a feedback from the people in charge. But that’s how it is with bureaucracy, better avoid it.

At a trip 50 km south of the city, at Amani, we found a beautiful lonely beach right between two manor lodges, with direct (AWD) access for the truck. Parking on the beach, always a most welcome scene, coming up with a bright full moon night, even more perfect.

Traffic:

Until now, i let out every single weigh-bridge in East-Africa, but here in Tanzania, we’ve been followed up, catched and brought back. Penalty fee for that offense: 2000 US. But after asserting, not to have a single Dollar, it was ok to write a letter of excuse to the ministry of transport, combined with some tip for the hint.
There is not much to write about the trip to Malawi, except, that the good road conditions (as with most of the few tarmac roads in TZ) had been interrupted sometimes by some ruts, high as curbs, which seem to force the truck in the oncoming traffic… Always keep your guts.
Speedcontrols happen often in this country and the laser-pistol armed law keepers hide in the shadow of some trees at places, that are not of a interest on security, but promising a good catch. Without exemption, all men (and women) we met, wearing uniforms had been corrupt. This was nowhere to experience until now.

Small country at the lake

Malawi is counting as one of the poorest countries worldwide, with a dense population and low income. And it is infact beautiful too and people seem to be very warm hearted. (Except some muslims, coming from their friday-prayer, maybe.) The giant Lake of Malawi is dominating the country and appears like the Mediterranean. About 1000 different type of fish are supposed to live in it, opposite to the Lake Victoria, where the nileperch has eaten his way to almost a monopoly. Like everywhere in Africa, also here, one has a lot of police- and customs roadblocks, but these had been all nice and friendly, without exception.

May be this is because of the super low traffic, which has been described as „homeopathic“ by other travelers, quite right. The name of the capital Lilongwe is not really common and the currency „Kwacha“ is as stable as the weather. Apropos: We have arrived here at the hottest time of the year, short before the rainy season and will soon head on southward

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