Südafrika – Eine Rundreise

Südafrika – Eine Rundreise

Verkehrstechnische Besonderheiten

Hier unten gibt es ein paar Eigenheiten, was die Autofahrerei anbelangt, z.B. Yellow-Line-Driving: Die Überlandstrassen in Südafrika sind meist mit einem grosszügigen, gelb abgetrennten, Standstreifen versehen. Und auf diesem fährt man dann als langsamerer Verkehrsteilnehmer, um Platz zu machen. Gedankt wird dies dann vom Überholenden mit zwei mal Warnblinken. Mit der Lichthupe wird dann „Bitte gern !“ geleuchtet.

Wie in den USA sind die Vorfahrtsregeln dort, wo die Ampeln abgeschaltet sind, bzw. jeder ein Stop-Schild vor der Nase hat,nach dem Motto: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ geregelt. Ach ja, und einem guten alten Bekannten begegnet man hier auch sehr oft: Rund jedes zehnte Fahrzeug ist ein VW Golf1 bzw. 2. Diese Kisten wurden nämlich in Südafrika produziert, als Golf City 1,4 und dies sage und schreibe von 1979-2009. Gegen Ende wurden dann sogar welche nach Deutschland exportiert, ein Fest für Nostalgiker.

Gardenroute

Diese hochgelobte Strecke an der südlichen Küste, zwischen Humansdorp und Mosselbay ist vor allem eines: Touristisch. Aber was genau hier reizvoll, oder sehenswert sein soll, hat sich uns leider nicht so ganz erschlossen.
Allerdings waren wir auch nicht im Hinterland, wo sich spektakuläre Canyons befinden sollen. Dort kann man auch den welthöchsten kommerziellen Bungee-Jump machen: 200 Meter freier Fall. Na, vielleicht ein andermal… 😉

Wildcoast

Richtig toll war es dann ein Stück weiter, an der sog. Wildcoast, südlich des ehem. Homelands Transkei. Dieser, als rückständig verrufene Teil Südafrikas gibt einem dann mal wieder das Gefühl in Afrika zu sein. Die tolle, hügelige Landschaft ist sehr gleichmässig mit knallbunten immergleichen Häuschen und Rundhütten durchsiedelt. Eine Mischung aus Voralpen- und Legoland. (Obwohl rosa und türkis bei Lego nicht wirklich vorkommen.) Die Küsten dort sind echt wild, Sanddünnen die an’s Meer reichen wechseln sich mit Steilküsten ab. Auch ganz toll: das „Loch in der Wand“, siehe Bildergalerie.

Durban

Die drittgrösste Stadt Südafrikas ist dann immer noch grösser als Berlin. Aus der Hauptstadtrivalität zwischen Johannesburg und Capetown hält man sich hier raus. Beachtlich hoch ist hier der indische Bevölkerungsanteil. Auch hier gibt es im Zentrum eine architektonisch äusserst bunte Mischung zwischen viktorianischem Protz und modernen Bausünden. Und wie in allen Ballungszentren, überkommt uns dann mal wieder ein leichtes sicherheitstechnisches Unbehagen. Zu oft sind die Blicke finster, trotz unseres Zirkuswagens. Etwas nördlich Durbans fanden wir dann das erste Mal ein gehobenes Hotel, welches Haustiere akzeptiert und dabei nicht nur duldet, sondern sogar ein eigenes Pet-Menü anbietet. Full Breakfast for Doggies, echt schräg.

Drakensberge

Diese befinden sich westlich von Durban in Richtung Lesotho. Die Landschaft ist völlig zu Recht UNESCO Welt Natur Erbe. Eine ganz einmalige und wunderschöne Berglandschaft, die ein wenig wie eine Kreuzung aus schottischen Highlands und Rocky Mountains anmutet. Zufällig hatten wir dort auch Gelegenheit ein Konzert des wegberühmten Drakensberg Knabenchor zu erleben. Tolles Entertainment das.

Midlands und Karoo

Weiter durch das Zentrum des Landes in Richtung Südwesten gibt es dann nur noch Halbwüste, kaum besiedelt und wenn, dann mit echt schrägen Typen. Ein Outback mit sehr speziellem Charme.

Back in Cape Town und dann?

Und da sind wir nun wieder zurück in Kapstadt. Hier tummeln wir uns noch ein wenig, bevor dann mal der Pudel evakuiert wird und danach noch die abschliessende grosse Rundfahrt ansteht: Lesotho, Swaziland, Mozambique Zimbabwe, Botswana und Namibia stehen dann noch auf dem Plan.

Noch was zum Thema Essen

Ach und übrigens, wenn man nach dem Nationalgericht Südafrikas fahndet, kommt man um eines nicht herum: Biltong nämlich. Das ist Trockenfleisch, meist in Snack-Form, welches, in der Regel vom Rind oder Kudu stammend, in eigenen Läden vertickt wird. Diese sind hier in etwa fast so häufig wie Handyshops.

Das grosse Feuer

Keine Ahnung, ob das bis in die deutschen Medien kam, aber hier hat am 1. März ein riesiges Feuer gewütet. Südlich von Kapstadtt brannte ein riesiges Gebiet und ganze Berge von oben nach unten ab. Während wir nachts noch beklommen den Feuerring betrachteten, der sich auf der einen Seite nach Houtbay herunter arbeitete, sahen wir auf der anderen Seite der Bucht, wie mit Leuchtspurmunition der Wald direkt oberhalb der Häuser in Brand geschossen wurde. Das hat uns dann doch auch mal wieder sehr eindrücklich vor Augen geführt, daß hier nicht Alles eitel Sonnenschein ist. Vor Allem nicht zwischen Schwarz und Weiss…

Particular traffic habits

Some things are special, down here, like: Yellow-line-driving. The overland routes are built well in ZA and this contains a usually wide verge, divided with a yellow line. To let pass the faster traffic, one drives over this and is thanked by indicator flashes. Lightflash gives back a „welcome“. Like in the US, traffic is organized on junctions by first come – first go rules. And a good old friend is seen a lot: The VW Golf 1 respectively 2 which has been built in South Africa from 1979 until, believe it or not, 2009. In the end they even had been exported to Germany, which was a feast for the nostalgics.

The Gardenroute

This blessed part of the southern coast, primarily is one thing: Touristic. But what exactly makes it that famous, was not to see for us. Maybe because we have not been in it’s hinterland, where there are some spectacular canyons, including worlds highest commercial bungee-jump with 200 meters of free fall. Maybe next time… 😉

The Wildcoast

A bit further, at the so called Wildcoast, which is south of the former homeland Transkei, we felt great. This part of ZA, which is told to be a bit retarded, makes us feel like beeing in Africa again. The scenic hilly area, is widely spread with its bright coloured, all the same houses and round huts. A mix of fore alps and Lego-country (Although Lego has no turquoise or pink bricks.) The coast line really is wild. Partly sanddunes, partly cliffs. A must see is the „whole in the wall“ – look in the galerie.

Durban

ZAs third biggest city still is larger than Berlin. There are no ambitions to interfere into the Johannesburg – Cape Town competition about being the capital. A lot of indian people are around here. The architecture shows the known mix between victorian swank and modern disgrace. And like in all the conurbations, a feeling of threat overcomes us, since the glances from a lot of people are dark and unlikely, although our circus-wagon. North of Durban, we discovered the first high-level-hotel, not only accepting pets, but even offering things like a full-breakfast-menu for them. Really strange.

Drakensberg

To be found west of Durban, near Lesoto. Easy to understand, why this region is an UNESCO world heritage site. A really beautiful and most scenic mountain range, which seems a bit like a mix between Scottish Highlands and Rocky Mountains. Incidently we had the occasion to witness a show from the famous Drakensberg Choir of boys. Great entertainment.

Midlands and Karoo

Heading south-west through the center of the country, there only is half- desert, barely populated, and if, then from quite weird folks. An outback with a very special charm.

Back in Cape Town and then?

There we are back again in the mother city. Just strolling around, until i evacuate the poodle. After this, we’ll make the last big trip around: Lesotho, Swaziland, Mozambique Zimbabwe, Botswana and Namibia are on the schedule.

Another thing about food

If someones looking for something like the South African national dish, there is especially this: Biltong by name, which is dried meat, often in snack size and sold in special shops, which are nearly as common as cell-phone-shops.

The big fire

I don’t know, if it made it to the german news, but here, south of Cape Town, vast fires where raging and whole mountain slopes burned down to the villages. And while we watched such a ring of fee coming down, we witnessed a flare, which ignited the woods amongst the housings of Houtbay, This was showing us another time, that not everything is easy pisi down here. Especially not between black and white…

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