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Besuch in der Südsee

Besuch in der Südsee

Besuch aus Germany

Tatsächlich bekommen wir Besuch aus Deutschland und zwar kommt die Margit, die Mama von der Anja, den ganzen weiten Weg zu uns geflogen, um uns zu besuchen. Die Freude ist groß, weil wir haben uns schon ca. 7 Monate nicht gesehen und die Mädels freuen sich endlich ihre Omi zu sehen.

Wir wollen sie überraschen und Romi und Zenon machen sich mit dem Bus auf den Weg zum Flughafen in Nadi, um sie abzuholen. Sie hat gar nicht mit uns gerechnet und umso größer ist die Freude als wir uns dann begegnen.

Gemeinsam machen wir uns auf den Weg zur Vuda Marina, zum Katamaran, wo Anja und Tara auf uns warten. Ein kurzer Stop und schon machen wir uns weiter auf den Weg nach Rakiraki, 2,5 Std. im Norden der Insel. Auf der Fahrt, in einem Minivan, den wir für uns privat haben, ist immer noch die Wiedersehensfreude zu sehen und zu hören.

Wir lachen und singen zusammen während der ganzen Fahrt, dass der Fahrer des Vans nur noch sagt:“ You are all happy to see each other“ und freut sich mit uns. Nebenbei zieht eine wunderbare Landschaft an uns vorbei bis wir schließlich in Rakiraki ankommen. Bula and Welcome in Fiji, Margit.

Rakiraki

Rakiraki ist eine noch kleinere Stadt, die den anderen Städten ähnelt. Fiji-Indian-Muslim Style mit ganz wenigen bis gar keine Touristen. Wir werden in einem Super Ressort untergebracht, das direkt am Strand ist und genau das Bild abliefert, dass man sich von einer Südpazifik-Insel so vorstellt.

Strand und Palmen wie auf einer Postkarte. Wir genießen den Luxus und haben uns ganz viel zu erzählen.

Nach ein paar Tagen fühlen wir uns jedoch ein bisschen isoliert und beschließen aus dem Ressort auszuziehen und mieten uns in der Nähe ein Haus, wo wir uns selber versorgen können und viel flexibler sind. Alle Häuser haben hier einen Namen, und unser Haus trägt den Namen Bularangi.

Da wir uns selber versorgen wollen, bedeutet das auch, dass wir uns mit dem Localbus nach Rakiraki aufmachen und uns dort mit allem eindecken, was wir so brauchen. Auf diesem Weg kommt man auch am ehesten mit den Fijianern in Kontakt.

Es ist Samstag und ein großer Gemüse- und Früchte Markt zugange. Außerdem findet vor Ort eine Open-Air Kirchenmesse statt. Es ertönen wunderschöne Stimmen und lautstarke Predigen durch eine Preacher und die Message des Tages lautet „Get on the Boat“.

Insgeamt fällt uns der christlich geprägte Glaube der fijianer auf, der in verschiedenen Formen in Erscheinung tritt.

Es gibt die Methodisten, die Baptisten, die Pfingstgemeinde oder die 7th Day Adventists. Die hocken da auf der Wiese, mit der Bibel auf dem Schoß und lauschen andächtig der Predigt. Schon faszinierend zu beobachten mit welcher Toleranz und Akzeptanz untereinander dies hier alles geschieht.

Auch wir spenden einer Pfingstgemeinde etwas Geld, zum Aufbau einer Kirche. Holy Christ.

Wir erkunden die Umgebung , indem wir täglich uns zu fuß auf den Weg machen. Dabei müssen wir ein bisschen auf die Hunde Acht geben und auf Wildschweine, die ihren Nachwuchs schützen.

Wir kriegen das ganz gut hin und bekommen auf diesem Weg immer die Freundlichkeit und die Willkommenskultur der Leute zu spüren. Auf unseren Spaziergängen halten immer wieder Leute an, die uns mitnehmen wollen oder einfach nur aus allen Ecken grüßen.

Wenn man das aus unseren Gefilden so nicht kennt, ist es ziemlich auffällig und beeindruckend.
Bula Bula und Vinaka.

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