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Ankunft in Süd-Afrika

Ankunft in Süd-Afrika

Grenzerfahrung

Die Grenze von Zimbabwe nach Süd-Afrika spottet jeder Beschreibung. Aberhunderte von Menschen stehen in langen Schlangen vor Schaltern ohne Beschriftung. Kaum möglich, herauszufinden, wo man zuerst hin muss und wohin danach. Es ist nicht mal ersichtlich welche Schalter zu welchem Land gehören. Erst versuchen wir es ohne Hilfe und werden von verschiedenen Leuten, die wir fragen, mit unterschiedlichsten Informationen versorgt, bishin zur völligen Verwirrung. Wohin zum Ebola-Test, weisser Gatepass, oder gelber? Zu guter Letzt greifen wir dann doch auf die Hilfe eines Fixers zurück, geben uns als Trucker aus und kommen so nach etwa 2 Stunden und einigem Getrickse hinein nach Süd-Afrika. Für den Laster, oder den Hund hat sich kein Schwein interessiert.

Kulturschock

Es hatte sich ja in Sambia und Zimbabwe schon angedeutet, daß hier im Süden des Kontinents andere Maßstäbe gelten als im wilden Osten. Und tatsächlich wirkt das Land vom ersten Moment an, wie etwa Australien. Schlimmer noch, denn die ganzen ländlichen Gebiete, die wir sehen, sind industriell bewirtschaftet und massig Stromleitungen durchziehen das Land. Der Anblick des weissen Mannes ist nun die Regel, nicht mehr die Ausnahme. Landschaftlich ist der Norden jedoch trotzdem reizvoll und man fühlt sich, gerade mit den riesigen Monokulturen an Nadelbäumen irgendwie an Zuhause erinnert…

Mission Augsburg

Mehrfach ist bei Suchen in Googlemaps, oder dem Navigationsgerät schon aufgefallen, daß auch in Süd-Afrika ein Ort namens Augsburg existiert. Klar, daß wir dort mal vorbei fuhren. Das Satellitenbild ließ ein winziges Kaff mit großer Schweinezucht-Anlage vermuten, doch mitnichten. Die Gemeinde Augsburg, gelegen im Zululand, südlich von Swasiland nahe Piet-Retief (wo sehr viele Deutsche Auswanderer leben), ist eine evangelisch lutherische Kongregation, mit einer richtig goßen Kirche (samt Friedhof natürlich). Und warum heißt das Ganze Augsburg? Weil sich die Gläubigen den „Augsburger Grundsätzen“ verschrieben haben. (Wird wohl etwas mit dem Religionsfrieden von Anno Tobak zu tun haben.)

Weihachtsurlaub

So und jetzt ist erstmal wieder Pause, denn nach einem weiteren halben Jahr kontinuierlichen Reisens, müssen (und wollen) wir uns mal wieder bei der Familie blicken lassen. Bremer Freunde werden Molly und Maff sitten, während sie von Durban nach Kapetown tuckern, wo wir dann wieder Anfang Januar übernehmen. Wir freuen uns schon auf die kleine Zwischenpflege des sozialen Umfeldes. (und auf Ente mit Klößen bei Muttern 🙂


Statistisches:

  • Gefahrene Kilometer seit Deutschland: 25.875
  • Reifenpannen: immer noch 0 (null)
  • Unfälle: auch 0 (null)
  • Abschmieren/Ölwechsel: 3 mal
  • Kleinreparaturen: ca. 50
  • Überfälle/Diebstähle: auch 0
  • Gezahlte Strafzettel: etwa 8
  • Verspeistes Olivenöl: 15 Liter
  • Hund scheeren: 5 Mal

Borderline

The Border from Zimbabwe is far out to description. Hundreds and hundreds of people waiting in long rows in front of counters with no signs. Not even possible to find out, where to go first and where next. It is not even obvious to which country a counter belongs. First we try without help, but where to go for ebola-prevention? white gate pass, or the yellow one? After a lot of confusing infos, we’ve got from people, we’ve gone back to a fixer. We’ve shown up as truckies and after 2 hours of sneaking through, we made it over the border to South-Africa. No one was even taking a look at the truck or the dog.

Cultural shock

It started showing up in Sambia and Zimbabwe, that the South really is different to the wild east of the continent. An indeed, from the first sight, South-Africa was much more looking like, for example, Australia. Even worse, ‚cause the countryside ist fully cultivated in an industrial way and power cables span their way through the picture. The pale men now are common and no exeption any more. But scenically, the north of the country is really quite beautiful, so far and somehow, the waste monocultures of trees remind one to home.

Mission Augsburg

Occasionally, the name Augsburg has also shown up in Googlemaps, or the navi, like being in Z.A. So, surely we needed to pass by there. The satellite picture was leading to the conclusion, that Augsburg might be a waste pig farm, but no. It has shown up, that Ausburg, south of Swaziland, in the Zululand near Piet Retief (with lots of german emigrants), is an evangelic-lutherian congregation, with a huge church (including a graveyard). And why ist called Augsburg? Because the people there rely on true „Augsburg Rules“, which must have something to do with the Religious Carta from ages ago.

Christmas Holidays

And now, we gonna have a break again, because after another half a year of continuous traveling, it is time to see the family again. Friends from Bremen will come over and have a look on Maff and Molly, while driving from Durban to Capetown. There we will overtake again, begin of January. We’re looking forward to inbetween-maintainance of our social surrounding (and for „Ente mit Klößen“ from mother 🙂


Statistics:

  • Driven Kilometer since Germany: 25.875
  • Tyrepunctures: still 0 (zero)
  • Accidents: also 0 (nil)
  • Greasing/Oilchanges: 3 Times
  • Minor Fixings: about 50
  • Hold-Ups/Thievery: so far 0 (none)
  • Tickets payed: about 8
  • Consumed Oliveoil: 15 Liter
  • Dog clippings: 5 times

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