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Riverside im Zeichen des Friedens

Riverside im Zeichen des Friedens

Riverside im Zeichen des Friedens

Nach dem ersten Community Life geht es gerade so weiter. In der Nähe von Motueka finden wir eine weitere Community, die sich RIVERSIDE nennt. Diese Community ist die älteste von Neuseeland und ist viel größer vom Areal. Ganze 200 ha gehören zu Riverside. Ursprünglich von einer Christengemeinde gegründet, ist diese Community aus einer Friedensaktion hervor getreten. Im 1.Weltkrieg haben sich Kriegsdienstverweiger zusammengeschloßen und sich in dieser Community größtenteils autark versorgt.

Mittlerweile ist es eine dorfähnliche Gemeinschaft mit ca. 25 Wohnhäusern. Die Häuser liegen in engerer Nachbarschaft beianander, so dass man die Mitglieder viel eher trifft und kennenlernt.

Auch hier ist Selbstversorgung angesagt und vor allem ein sogenanntes Income-sharing steht hier im Vordergrund. Alles Einkommen der Mitlieder in der Community und von der Community selber, geht in einen großen Topf.

Jedes Mitglied bekommt alle 2 Wochen ein bestimmtes Gehalt, dass bei allen gleich ist. Mitglieder mit Familien bekommen anzahlbezogen mehr. Je nach Größe der Familie, Paar oder Einzelperson, bekommt man ein dementsprechendes Wohnhaus.

Diese Gemeinschaft hat auch einen Milchbetrieb und sogar ein eigenes Restaurant-Cafe. So holen wir jeden morgen unsere frische Milch. Wenn man zwischen 8.00 und 9.00 Uhr kommt kann man beim melken dabei sein. Mittlerweile ist es Herbst und auf den Bergen liegt schon Schnee. Herrlich am frühen morgen.

Wir lernen, 3 x dürft ihr raten. Na, Na . Klar, eine vor über 30 Jahren ausgewanderte Deutsche, namens Verena, kennen. Sie ist so die Verbindungsperson, eine sogenanne weaverin, eine Weberin. Die im Gemeinschaftsgeschehen die Leute connected und ein großes Netzwerk kennt und miteiander verbindet. Auch sie lädt uns nach dem ersten Kennenlernen ein und wir können bei ihrem Haus unsern Campervan hinstellen.

Wir lernen unterschiedliche Leute vom „Dorf“ kennen. Einige sind schon in verschiedenen communities gewesen oder sind hier aufgewachsen oder einfach hier geblieben. Aus Frankreich, Deutschland, Kanada, England…eine ziemlich bunte Mischung.

Wir bekommen einen Einblick in den Gemüsegarten, wo wir helfen, umzugraben, Unkraut jäten. Beete anlegen etc. Nebenbei stellen wir Butter, Feta und Apfelsaft her. Auch im Wald gibt es zu tun, wie das Feuerholz für die community herzurichten.
Auch hier gibt es ein Community Essen 1x die Woche. Zum Lunch erscheinen die veschiedenen Mitgieder und Gäste und treffen sich zum Plaudern.

Ein Hostel ist auch noch auf dem Gelände, wo dann die Backpackers und Saisonarbeiter ihr Domizil haben. Im Community Centre finden auch verschiedene Workshops statt. Acrobatic/Silk für Kinder und Jugendl., Yoga etc.
Auch wir kommen zu der Gelegenheit einen Workshop für Kinder zu geben. Wir ( 15 Ki.) machen herbstliche Lichthäuser aus Ton. War echt funny.

Mittlerweile sind wir an eine andere Stelle in der community gezogen. Wir ziehen in einen großen Wohnwagen, der in einem Garten steht, umringt von 5 Pferden.

Die Mädels sind im 7. Himmel…. Reitausflüge, Putzen, füttern und alles was dazu gehört. Freunde finden sie auch, da es viele Kinder gibt.

Wir haben die Gelegenheit in einem maori-centre an einem Willkommensritual teilzunehmen.

Im Versammlungshaus (marei) findet die Feier nach einem bestimmten Ritus statt. Offiziell sind wir jetzt in diesem Zentrum aufgenommen und gehören dazu. Das war echt ergreifend und schön mit den Geschichten und Gesängen auf maori.

Nach der Feier lernen wir einen Maori Coach kennen, der an die Kinder und Jugendlichen, traditionelle Maori-Spiele vermittelt. Hierbei klärt er uns über die Hintergründe der einzelnen Spiele, die alle auch eine Geschichte haben. Echt spannende Spiele gesehen, die wir uns gemerkt haben. Verschiedene Skills werden durch die Spiele vermittelt wie z.B. Teamfähigkeit, Ausdauer, Strategeie, Kraft, Koordination und viele mehr. Echt cool.

Verena von der Riverside community ist bei den Vorbereitungen des sog. Kai Festes involviert, dass in Motueka jährlich stattfindet. Verena bindet uns natürlich mit ein und wir lernen verschiedene Leute kennen, die für diese Veranstaltung verantwortlich sind oder welche die einfach nur helfen. Das Fest bietet verschiedene musikalische Darbietungen, Essensstände, verschiedene Angebote für Erwachsene und Kinder. Eigentlich ein Riesen Familienfest. Wir hatten herrlichstes Herbstwetter mit Sonnenschein und das Fest war ein voller Erfolg.

Es vergehen die Tage und wir verschmelzen so langsam mit dem Platz. Schließlich kommt dann die Zeit , dass wir uns weiterbewegen wollen. Wir gehen von diesem Ort mit lauter schönen und inspirierenden Erlebnissen.

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