Select Page

Albany – Australia Day – Esperance – Norseman – EYRE Highway

Albany – Australia Day – Esperance – Norseman – EYRE Highway

Australia Day

Voller Erwartung auf eine Party sind wir in dem kleinen Ort Albany auf die Rutsch um mal ein bisschen abzufeiern. An dem lokalen Sportplatz findet die offiziele Party statt. Wir nichts wie hin. Der halbe Ort hat sich hier eingefunden, Live Musik, zahlreiche Stände mit Souveniers, Kaffe und Kuchen, Hamburger und fettigen Pommes. Voller Entsetzen müssen wir aber feststellen, daß es auf dem ganzen Gelände kein Bier gibt. Wie kann man denn so feiern??????? Na ja, wir schauen uns das Feuerwerk an, besorgen uns was zu Essen und gehen wieder in unser Hotel wo alles vorhanden ist was wir brauchen.

Mittlerweile haben wir so ca. 2500km gemacht, müssen aber feststellen, daß wenn wir auf die Karte schauen, wir nur ein kleines Stück in Westaustralien vorangekommen sind. Die Konsequenz daraus, erst mal fahren, fahren, fahren und Kilometer fressen.

Esperance

Als wir Esperance erreichen, öffnen sich die Wolken und es scheint eine Sinnflut zu geben. Die Anwohner sind happy und meinen „Ein Wunder“. Ist ja klar. Wir kommen irgendwo hin wo es nie regnet und es regent.

Wir übernachten und fahren am nächsten Morgen weiter nördlich bis Norseman, eine kleine Goldgräberstadt. Am Abend gehen wir in das Railhouse Motel zum Essen. An der Eingangstür erschlägt einen ein Geruch aus Bier, Urinstein und irgendetwas undefinierbaren.

„Sollen wir hier wirklich Essen?“

Da alles andere schon geschlossen ist, bleiben wir. Eine ungefähr 170 – 190kg schwere junge Frau mit nicht ganz sauberem Kleid, oder war es ein Zelt, übergibt dem vollbärtigen, verschwitzten „Koch“ unsere Bestellung. Alles mögliche geht uns durch den Kopf. Salmonellen, Schweiß im Essen…. Aber erstaunlicher Weise war das Essen dann doch sehr gut.

Nullarbor

An nächsten Tag geht es weiter. Das Nullarbor liegt vor uns hier ist die längste gerade Strecke in Australien (146,6km). Nullarbor heist „Land ohne Bäume“ entsprechned monoton ist die Landschaft.

Das Wetter ist immer noch nicht besser und schwere, schwarze Wolken hängen so tief, daß das Grau der Strasse und der Himmel am Horizont fliessend ineinander übergehen. Was in dieser ansonsten unerträglich heissen Gegend nur von Vorteil ist.

Ein paar Kilometer vor Ende dieser langen, geraden Strecke tauchen Schilder der nächsten Ortschaft auf. „Yes we are open“ – „We have Cappucino“ – „Playground“ – „Interactive Museum“. Und dann taucht Balladonia vor uns auf. Man kann diesen Ort nicht wirklich als Ort bezeichnen. Tankstelle mit Supermarkt, Fastfood und einem Motel. Das Museum bezieht sich auf einen Augenblick Berühmtheit, als dieser Ort 1979 in den Schlagzeilen stand weil Trümerteile der amerikanischen Raumstation SkyLab hier niedergeregnet sind. Wir fragen uns was es mit dem Interaktiv auf sich hat, es muss wohl der Fernseher sein den man ein- und ausschalten kann.

Madura

Unsere Tagesetappe hat uns bis zu der Raststätte Madura gebracht. Hier erwartet uns einen eine faszinierende Landschaft. Endlose Wildnis untergraben von zahlreichen ,unerforschten bis zu 30km langen Tunnelsystemen. Diese sind mit dem Meer verbunden und jagen durch sogenannte Blowholes das Wasser nach oben.

Das war`s für heute, morgen ist wieder fahren und Kilometerfressen angesagt.

Australia Day

In expectation of a big party, we went for it, in the small town of Albany. The official celebration has been placed on a hughe leisure-centre ground. Quite a lot of people there, with live-music, souveniers, food and everything… But: not a single beer! How can one make a party like this? So we enjoyed the really nice fireworx and went back for our well equipped motel to calm our needs…

Meanwhile we rode about 2500 km, but by a look on the map, it just shows up like a little bit of Western Australia. As a consequence we need to get a grip and make kilometers

Esperance

In Esperance the rain started. Plenty of it came down, although the average of rain there is about zero… The habitants did enjoy this miracle. We had another motel and headed further to a former golddiggers town named Norseman (what was in fact the name of the horse that caused the first success…)

For dinner we went to the Railway Motel. By entering there, an overwhelming smell of beer, urin and elsewhat hit our senses. But it had been too late already, to find something different. The „weightress“ had about 180 kilos and a bit of a problem with clean and fitting wardrobe, telling an sweaty bearded suspect our order. Our imagination run wild, but at least, the food had been quite yummy.

 

Nullarbor

The next day we went for the Nullabor, which means: Land without trees and as monotone was the scenerie. That route included the longest straight road in AU, 150km without a slight turn.

The weather isn’t much better and the grey sky melts with the road at the horizon. At least this is better than the usual ovenheat. Just before the end of that, signs appeared, every 100m, telling: „YES, we are open“, „Cappucino“, „Playground“, „Interactive Museum“ and more.

Then Belladonia appears, an all in one Motel-Station-Restaurant-Shop&Video; Village. The Museum has been erected, because parts of the American SkyLab came down here in 1979. The „interactive“ part in the museum must have been the powerswitch on the TV…

 

Madura

This day took us at least to Madura, a Cabin-Motel-Bar. The Landscape was real nice. Beneeth the wilderness, an endless cave-system brings the seawater 30km inlands, shooting in the sky through blowholes.

Undiscovered miracles everywhere…

 

Leave a reply