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Die Insel vor der Insel

Die Insel vor der Insel

Insel Nananu-i-ra, Nanani- i-cake, Dolphin-Island

Jeden Tag wenn wir von unserem Haus Bularangi auf das Meer hinausschauen, erspähen wir in der Ferne eine Insel, die Nananu-i-ra heisst.

Wir informieren uns bei den Fijis berichten uns, dass diese Insel keine Autos hat, keine Supermarkets und nur mit dem Boot zu erreichen ist. Das weckt natürlich unser Interesse und letztendlich beschließen wir , auf die Insel überzusiedeln.

Es gibt vor Ort ca. 3 Möglichkeiten zu übernachten, für uns interessant, wo man sich auch selbst versorgen kann. Wir nehmen Kontakt auf mit der Unterkunft, namens Bethems, und wir werden vom hauseigenen Boot abgeholt und wir cruisen hinüber auf das Eiland.

Als wir dort ankommen, übertrifft es landschaftlich alles, wo wir bis jetzt auf Fiji. Uns fällt sofort die aussergewöhnliche Stille und Ruhe, die auf dieser Insel vorherrscht.

Die Unterkunft ist im Vergleich, very rural, was bedeutet, dass alles ziemlich einfach gehalten ist. Wir können uns sehr gut darauf einlassen, weil die Atmosphäre bestechend ist. Auf der Insel leben insgesamt 40 Menschen und mit uns vielleicht noch 5 andere Touris.

Hier ist mal richtig runterfahren angesagt, die Zeit ist belanglos und wir kommen uns vor wie eben Robinson und Freitag. Ein Hund namens Camel, freundet sich mit uns an und begleitet uns auf Schritt und Tritt.

Wir entdecken auf der anderen Seite der Insel die Safari-Lodge, die von Warren betrieben wird und so kommen wir zu unserem ersten Schnorchelerlebnis. Ausgestattet mit Schnorchel und Flossen geht es los in die bunte Unterwasserwelt. Die buntesten Fische und Korallenbänke sind zu sehen und wir sind ziemlich impressed.

Kava

Wir treffen uns zu einem Abendessen im Safarilodge und der Koch vor Ort zaubert ein tolles Menu zusammen und bietet zum Abschluß das traditionelle Getränk Kava an.

Kava ist eine Fijianische Wurzel, die bis zu 5 Jahren erst heranwachsen muss, um in den idealen Genuss zu reifen. Wir lassen uns aufklären, wie das Getränk zubereitet wird.

Es gibt dazu eine Geschichte: Wenn man ein fijianisches Dorf betreten will, dann wird man erst dem hiesigen Häuptling vorgestellt. Die Kleidung sollte angemessen sein, die Schultern der Frauen sollten bedeckt sein und die Kleider über dem Knie sein. Hüte sollten keine aufgesetzt sein, weil dieses Recht nur dem Häuptling vorbehalten wird.

Als Geschenk bringt man dem Häuptling etwas von dieser Kava-Wurzel und er lässt sie zubereiten, um sie dann gemeinsam zu sich zu nehmen. Eine Art Willkommensritual, die dann dazu hinführt, dass man eine Führung durchs Dorf bekommt und sogar eine Schlafstätte zugewiesen bekommt.

In jedem Dorf gibt es ein Gemeinschaftshaus, wo sich die Dorfbewohner versammeln um vom Chief die Entscheidungen und Anweisungen entgegen zu nehmen. Hierbei geht es meistens um Belange der Dorfgemeinschaft und die jeweiligen Aufgaben, die innerhalb des Dorfes zu erledigen sind.

Wir bekommen dieses Kavagetränk auch serviert und nach ein 4-5 Tassen spürt man eine ganz entspannte und gemütliche Wirkung. Ideal um sich in Gespräche zu vertiefen und vor allem auch Musik zu machen.

Was wir dann auch tun und alle ausgelassen mitsingen und Fiji Time geniessen. Ein toller, gelungener Abend.

Jetzt zu den Nachwehen:

Am nächsten Tag fällt es mir ziemlich schwer aufzuwachen und ich schlafe ziemlich lange aus. Was erst mal nicht schlimm ist, wenn man sich dies aber als Dauerkonsum vorstellt, dann kann es sehr deaktivierend sein.

Dies kann man bei einigen Fijianern beobachten, die aber „traditionell“ damit leben und prinzipiell in den Tag hineinleben und damit auch zufrieden sind.

So geht das also, was die Natur da alles zur Verfügung stellt.

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