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Überraschend schön – Fort Cochin

Überraschend schön – Fort Cochin

Hello to everybody, also hier mal wieder ein typisches Beispiel wie jeder eine andere Impression von einem Ort bekommt.

Von Thrissur aus hatten wir uns entschieden trotz aller negativmeinungen nach Cochin zu duesen und von dort aber sofort weiterzufahren. Die Ankunft war ueberraschend entspannt, nicht zu voll oder laut…

So blieben wir gleich mal 4 Tage. Begleitet wurden wir von June, die uns ein wunderschoenes guesthouse zeigte und uns zu very nice places fuehrte. Mittlerweile ist es auch nicht mehr ein zu grosses Abenteuer indisches Essen zu bestellen, wenn der Kellner nur indisch spricht. Hauptsache man weiss was man essen moechte. Unsere neueste Entdeckung ist das keralische parota. Eine Art Fladenbrot, dass ganz frisch auf einer heissen Platte gebraten wird.
Leon und Zenon haben gleich mal 10 Stueck vertdrueckt und dafuer dann 20 Rupies das sind 40 cent bezahlt. Wir wohnen im Fort Cochin, das zum alten Teil der Stadt gehoert. Von hier aus sieht man Vypien, eine kleine Insel von der man die schoensten Sonnenuntergaenge sieht. Ausserdem fuehlten wir uns wie in little Portugal, die Haeuser sind dort gepflegt und gut erhalten. Dort fanden wir auch eine Portugisische Kirche wunderschoen in weiss und blau ( siehe Bildergalerie).

Ja, so geniessen wir die Tage auf unserer Dachterrasse und wachsen immer mehr in Indien hinein. Mit jedem neuen Platz kommen wir dem Kern naeher.

June
June ist eine etwas aeltere Dame, die ihr Alter nicht verraten wollte. Auf meine Frage, wie alt sie sei, sagte sie “ I’m not following the numbers, I follow the quality of life“. Eine sehr interessante Person, erfahren und sehr engagiert und seit 30 Jahren unterwegs im Namen von Hilfsorganisationen in saemtlichen Krisengebieten der Welt.

Uns erschien sie in Thrissur und begleitete uns jetzt in Cochin wie ein guter Geist. Sie kommt uns irgendwie nicht real vor, und wir bilden uns ein, dass sie wie ein Engel fuer uns erschienen ist um uns zu fuehren. So hilfsbereit und zuvorkommend wie selten erlebt bis gar nicht. Sie definiert sich in keiner Weise irgendeiner Religion an, da sie denkt alle Religionen are the same. Sie ist interessiert in real life und alles andere ist nur Ablenkung und Illusion. Sie hat sich speziell um Sandra gekuemmert und ihr kulturelle Aspekte der Inder gezeigt, traditionelle Musik und Tanz. Sandra ist sehr beeindruckt und es ist eine besonderes, schoenes Verhaeltnis entstanden zwischen den beiden. Sie ist heute wieder abgereist und geht ihrer Wege, die sie uns nicht verraten hat. Alltogether , Hut ab vor dieser Frau, wenn alle so waeren wie sie, waere die Welt um einiges besser.

Begegnungen
Robby und ich haben uns auf den Weg gemacht um die Stadt und Leute etwas kennenzulernen. Auf einen Tip von einem Einheimischen, sind wir in eine sogenannte “ Bar“ hinein, die ziemlich dunkel war. An der Theke haben wir dann erst mal Whiskey-cola bestellt der echt gut eingeschenkt war. Neben uns ein Mann, der ebenfalls sein Drink geniesst. Wir kommen ins Gespraech und der Whiskey macht es uns allen einfacher miteinander zu kommunizieren. Er stellt sich als Ilallso vor, und wir muessen uns beherrschen um nicht laut loszulachen. Er bemerkt dies natuerlich, und fraegt ob sein Name auf unserer Sprache irgendwas bedeutet. Wir klaeren ihn auf, dass wenn einer einen ueber den Durst getrunken hat, dann faengt man an zu lallen. Und da wir in der zwischenzeit schon auch gut bedient waren, waren wir ein gutes Beispiel “ I lall scho „. Auf jeden Fall konnte er darueber auch lachen, und wir hatten ein gemeinsames Lall- erlebnis. Robby und ich konnten es uns nicht verkneifen, einen Trinkspruch zu vermitteln. Wir erklaerten, das wenn man sich zuprosten will, “ Du bisch au schee“ sagt. Darauf hin hat die halbe Kneipe beim Prosten immer “ Du bisch au schee“ gesagt. Wir sind echt abgebrochen. Wie ihr seht, gibt es viel zu lachen und viel zu trinken.

In diesem Sinne “ Du bisch au schee“.

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